UNDERWATER LOVE IN NRW

Habt Ihr Lust, mal mit mir abzutauchen? In tiefe Seen, reißende Flüsse, stinkende Kanäle oder trübe Tümpel? Nein? Das kann ich ganz gut verstehen. Denn was man nach 30 Jahren als Bergungstaucher beim THW so alles findet, ist nicht gerade für empfindsame Seelen geeignet.

Nach über 1000 Einsätzen beim THW habe ich nun meine Laufbahn als Bergungstaucher beendet und möchte mich nun jenen Dingen widmen, die man auch ohne Taucheranzug und Sauerstoffflasche erleben und genießen kann. Natürlich könnte ich viel aus dem Nähkästchen erzählen, wie gefährlich, gruselig oder traurig viele meiner Bergungseinsätze waren. Doch leider unterliege ich der Schweigepflicht, so dass ich hier höchstens ein paar gute Tipps und Erfahrungen weitergeben kann.

Am meisten freut sich ja meine Familie, dass ich endlich für immer aufgetaucht bin. Was sie jedoch nicht weiß: einmal im Monat ziehe ich heimlich den Taucheranzug an. Ich kann es nicht erklären, doch es zieht mich noch regelmäßig zu den trüben Gewässern, in denen unbekannte Gefahren auf mich lauern. Da es viel zu gefährlich wäre, allein in irgendeinem See oder Fluss zu tauchen, fahre ich ins Duisburger Tauchrevier Gasometer. Das ist genau das richtige für den Tauchsport. Das Becken dort ist über 30 Meter tief und das Wasser so richtig dreckig, kalt und eklig, wie ich es viele Jahre lang aushalten musste. Auf dem Grund des Beckens sind ein paar alte Autos versenkt, die den Entdeckergeist der Taucher wecken sollen. Und obwohl ich schon ein paarmal dort war, ist es immer noch sehr spannend für mich. Denn aufgrund des stark verschmutzten Wassers kann man die Gegenstände erst in letzter Sekunde sehen.

Schon mehrere Male habe ich andere Taucher begleitet, die sich anschließend bei mir für die Unterstützung bedankten. Und nun habe ich ein Angebot, im Tauchrevier als Tauchlehrer anzufangen. Daraus wird aber wohl nix, denn so würde ja rauskommen, dass ich heimlich hier war. Und außerdem bin ich gerade erst mein eigener Herr geworden und will nicht gleich wieder einen Chef haben. Außerdem habe ich mit meiner Familie viele Tauchreisen geplant: Mittelmeer, Malediven, Indonesien und Südafrika. Da ist das Wasser schön warm und vor allem sauber!

Wenn Ihr wollt, könnt ihr hier öfter mal vorbeischauen, wo ich von meinen neuen Abenteuern unter und über Wasser berichten werde.

Beim Tauchen versagt das Sauerstoffgerät-mit schweren Hirnschäden wird der Taucher gerettet und ins Krankenhaus gebracht! Wer kommt nun für die Pflege auf? Informationen zum Thema Versicherungsrecht in Fachbüchern auf lehmanns.de erwerben. Juristische Fachbücher mit Sepzialisierung Versicherungsrecht bestellen auf Lehmanns.de

Euer Arno Otterpohl

Sind Gesundheitsschäden beim Tauchsport versicherbar?

Die Übernahme von Kosten infolge eines Tauchunfalls gestaltet sich sowohl im Ausland als auch im Inland als äußerst problematisch. Vor allem Schäden, welche eine anschließende Behandlung in einer Druckkammer erfordern werden, nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Lediglich Maßnahmen im Rahmen der Erstversorgung werden seitens des Gesetzgebers als erstattungsfähig angesehen.

 


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